Schiffsprofil zum Segelschiff: "Deodar"

Fotos des Segelschiffs:

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Deodar, Volker Gries, Sail Flensburg 2000 / Cutty Sark 2000 , 08/2000

Quelle, Ort, Datum:
Volker Gries,
Sail Flensburg 2000 / Cutty Sark 2000,
08/2000

Technische Daten des Segelschiffs:

Name:Deodar
Ex-Namen:Rigmor
Heimathafen:Stockholm
Nation:SWE
Takelagetyp:KETSCH
Schiffstyp:Brixham Trawler, Gaffelketsch
Baujahr:1911
Werft:R. Jackman & Sons, Brixham, GBR
Loa:33.00 m
Länge (Rumpf):24.00 m
Breite:5.80 m
Tiefgang:2.80 m
Segelfläche:260 m2
Schiffsrumpf:Holz / Wood
Leistung:185 PS
Maschine:Volvo Penta Diesel TIMD 96B

Portrait des Segelschiffs:

Letzte Aktualisierung: 01 Sep 2000

  • ehemaliges Fischereischiff unter Segeln, gebaut 1911 in Brixham, England, Registriernummer war BM313
  • Eigner zwischen 1911-1919 waren J. Hellings und E.J. Hellings aus Milford Haven, einer der Skipper war Albert Tucker
  • im Juni 1919 nach Lowestoft verkauft, wo sie unter Nummer LT485 und nach Änderung noch im selben Jahr unter LT543 registriert wurde, J. Slater aus Somerleyton und J.M. Barnard aus Lowestoft hießen die Eigner bis 1937, gesegelt wurde das Schiff in dieser Zeit von mehreren Skippern
  • im Juli 1937 Verkauf nach Schweden an J.H. Heimer und Verwandte aus Grundsund, hier wurde das Schiff als "Deodar" registriert
  • etwa 1939 wurde eine restaurierte Maschine von 1927 eingebaut
  • 1941 Verkauf an K.A. Johansson und S.O. Johansson aus Hamburgsund, 1942 Umbau zu einem Handelsschiff, Wechsel des Namens in "Rigmor"
  • 1945 an S.G.A. Albinsson aus Hönö verkauft
  • 1946 Rückkauf durch K.A. Johansson und S.O. Johansson
  • 1956 Tausch der Maschine gegen einen restaurierten 60 PS 1 Zyl. Bolinder Munktell, zwischen 1959-64 bekam sie eine 150 PS Detroit Diesel Maschine
  • 1958 letzte Saison als Frachter
  • 1959 Verkauf an K. Järdving aus Gothenburg, seit dieser Zeit diente das Schiff als Freizeitboot
  • 1960 Verkauf an die Carlea Försäljnings AB
  • 1961 durch die DEODAR AB, Besitz durch L. Jacobsson, erworben, 1962 wurde wieder "Deodar" der Schiffsname
  • 1964 Verkauf an N. Nilsson aus Malmö
  • 1966 Verkauf an H.A. Petersson aus Landskrona, der sie auf Tauchexkursionen einsetzte
  • 1968 durch ein Feuer teilweise zerstört, ging in Besitz der Versicherung Skandia über, die das Schiff an die Malmö Sjöscoutkår Sea Scouts aus Limhamn weiterverkauften
  • Beginn einer Restauration und Umwandlung in ein Schiff für Sailtraining mit Originaltakelung und Deckaufbauten
  • 1972 Verkauf an Th. Hellström, R. Sandin, B. Andersson aus Malmö, im selben Jahr ging sie wieder unter Segel, 1973 verkaufte Andersson seine Anteile an die Partner, 1979 wurde Th. Hellström alleiniger Eigner
  • fortlaufende Überholung und Restauration der Schiffssubstanz in den nun folgenden Jahren, 1976 wurde sie wieder in das Schiffsregister eingetragen und heimathafen wurde Stockholm
  • 1978 Wechsel der Maschine, Einbau eines 185 PS Volvo Penta Diesel
  • 1983 6 Monate im Trockendock, Erneuerung des Heckbereichs und anderer Rumpfteile, 1984 Ausrüstung mit neuem Satz Segel
  • 1986-87 weitere 7 Monate im Dock, wobei restliche Rumpfbereiche über der Wasserlinie erneuert wurden
  • heute in Stockholm beheimatet
  • Teilnahme an der Cutty Sark Tall Ships Race 2000
  • Name "Deodar" bedeutet Zeder, eine Baumart

Literatur zum Weiterlesen:

Wir empfehlen folgende Literaturquellen für weitere eigene Recherchen. Die durch gekennzeichneten Quellen wurden bei der Erstellung oder zum Kreuzvergleich von Schiffsporträts und Daten verwendet.

Anders Djerf
"Kulturarv under Segel, Levande segelfartygstradition i Sverige"
Sveriges Segelfartygsförening 2007 ISBN: 91-973000-6-3
Seite: 74 Quelle mit Abbildung Quelle mit Schiffsbeschreibung Quelle mit Datensatz Quelle mit Kontaktadresse